Steuerverwaltung kennt kein Pardon

© Beobachter 2009/Otto Hostettler

Ein Unglück kommt selten allein: Das Altersguthaben ist weg – und jetzt verlangt der Staat auch noch Steuern auf dem verschwundenen Geld.

Im Fall der geplünderten Al­tersguthaben von italieni­schen Arbeitern kommts für einen Betroffenen noch dicker: Er hat nicht nur sein Altersguthaben verloren, nun verlangt der Kanton Zürich von ihm auch noch 68’100 Franken Steuern.

Der 67-jährige R. T. ist einer von rund 40 Geschädigten, die vom Büroleiter der gewerkschaftlichen Be­ra­tungsstelle Inca in Zürich um ihr Guthaben gebracht wurden. Der Be­ra­ter A. G. liess ohne Wis­sen der Arbeiter deren Vor­sorgegelder auf sein Pri­vat­konto überweisen. Anfang 2009 flog A. G. auf, seit Som­mer sitzt er in Untersuchungshaft.

Jetzt soll R. T. auf dem nie erhaltenen Pensionskassenkapital von 265’156 Franken auch noch 68’100 Fran­ken Steuern abliefern. Begründung: Wer Kapital aus der zweiten Säule bezieht, muss es auch versteuern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Beobachter 25/2009


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