Stadt Bern hilft Fremdplatzierten bei der Suche nach Akten

Das Berner Stadtarchiv bereitet derzeit zwischen 25’000 und 30’000 Vormundschaftsdossiers aus der Zeit der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen auf. Damit sollen Betroffene, deren Fall irgendwie mit der Stadt Bern in Verbindung steht, ihre Akten einfacher finden können.

Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (Fremdplatzierte, Verdingkinder, Administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte, Zwangsadoptierte) haben auch anderswo als in der Stadt Bern die Möglichkeit, Ihre Akten einzusehen (sofern noch vorhanden). Wer mehr über seine Vergangenheit erfahren will, kann grundsätzlich bei der entsprechenden Institution (Kinderheim, Einwohnergemeinde, Vormundschaftsbehörde etc) ein Gesuch um Akteneinsicht einreichen (Musterbrief).

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